SEDi
SEDi-Framework

Digitalisierungsvorhaben
entscheidbar machen.

SEDi ist ein Strukturiertes Entscheidungsframework für Digitalisierung und hilft öffentlichen Verwaltungen, Digitalisierungsvorhaben zu klären, bevor Lösung, Beschaffung und Verantwortung festgelegt werden.

Ausgangspunkt

Nicht jede technische Frage ist nur ein IT-Projekt

Viele Vorhaben starten mit einer scheinbar klaren Lösungsidee: Schnittstelle, Portal, Automatisierung, Fachsoftware. SEDi klärt zuerst, welche Entscheidung tatsächlich ansteht und welche Voraussetzungen fachlich, technisch, organisatorisch und governancebezogen fehlen.

Vier Perspektiven

SEDi verbindet technische Klarheit mit organisationaler Tragfähigkeit.

01

Architektur & Entscheidung

Optionen, Abhängigkeiten, Schnittstellen, Datenflüsse und Lösungsvarianten werden nachvollziehbar gemacht.

02

Organisation & Governance

Rollen, Verantwortlichkeiten, Beschaffung, Steuerung und Betrieb werden nicht nachgelagert betrachtet.

03

Systemische Veränderung

Kommunikation, Widerstände, implizite Regeln und Lernfähigkeit werden als Diagnosematerial genutzt.

04

Öffentlicher Wert

Transparenz, Legitimität, digitale Souveränität, Barrierefreiheit und langfristige Verantwortbarkeit bleiben sichtbar.

Drei Dimensionen

Drei Fragen laufen durch jede Phase.

SEDi behandelt sie nicht nacheinander. Veränderungstiefe, Entscheidungsreife und Governance bilden gemeinsam das Raster, in dem ein Vorhaben geklärt wird.

  1. Veränderungs­tiefe Was soll sich an Dokumenten, Prozessen, Daten, Rollen und öffentlichen Leistungen tatsächlich verändern?
  2. Entscheidungs­reife Was ist geklärt, welche Annahmen wirken wie Fakten und welche Evidenz fehlt noch für eine verantwortbare Entscheidung?
  3. Governance & Betrieb Wer darf entscheiden, wer trägt die Folgen und wie kann die Lösung betrieben, überprüft und verändert werden?

Mehr Digitalisierung ist nicht automatisch besser. Einzelne Teile eines Vorhabens können bewusst unterschiedliche Digitalisierungstiefen anstreben.